Trotz der Wichtigkeit rechtlicher Geschlechterstudien in einer zunehmend komplexeren Gesellschaft sind sie in den Schweizer Rechtswissenschaften noch immer eine Randerscheinung. Eine Gruppe von Nachwuchsforschenden an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich gründete aus diesem Anlass den Verein F.Ius (Feministisch.Ius). In einer Vorlesungs- und Workshopreihe zum Thema «Legal Gender Studies: Entwicklungen in der Schweiz» gehen sie der Frage nach, ob und wie Geschlechterforschung im Schweizer Recht Eingang gefunden hat.
Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat gemeinsam mit Ioannis Martinis,
Dozent und Head of Legal Tech der Coop Rechtsschutz AG, einen neuen Lehrgang
konzipiert, der sich der Digitalisierung der Jurisprudenz widmet. Beim «CAS Legal
Tech» stehen jedoch nicht nur Technologien, wie Künstliche Intelligenz und
Blockchain auf dem Programm, sondern auch Themen wie agiles Projekt
Management, Legal Marketing, digitale Ethik, Risk Management und Innovation. Wir
haben mit ihm über den Lehrgang gesprochen und dabei auch einen Blick in die
Zukunft der Rechtsbranche geworfen.
Die Flexibilisierung der Arbeit hat die Arbeitswelt in den letzten 30 Jahren nachhaltig verändert.
Am Schweizer Paralegal-Forum 2019 im Volkartgebäude in Winterthur gaben Experten einen Ausblick auf die Entwicklung der Paralegals in der Schweiz. Fazit: Die Berufsgruppe wird immer wichtiger für Kanzleien, Unternehmen, Behörden und Klienten.
Der schiere Albtraum jedes Jurastudenten: Elf Semester oder mehr studieren, für Prüfungen lernen, und trotz mehrerer Versuche und der vielen Arbeit wird das Staatsexamen endgültig nicht bestanden. Aber der Traum vom Juristenjob muss deswegen nicht geplatzt sein: Es gibt valide Alternativen.
Die Veränderungen in der Rechtsbranche durch die Digitalisierung stellen auch die Ausbildungsinstitute vor neue Herausfoderungen. In Deutschland hat nun die erste Universität Legal-Technology-Inhalte zum Teil der Examensnote gemacht.
